Für Technik-Interessierte: So bootet Vista Starteintr ge, mit denen sich Vista starten oder nach dem Ruhezustand Windows Vista hat ebenso wie Windows 2000 und XP den Kernel von Win- fortsetzen l sst. Sie ist hnlich strukturiert wie die Registry. ltere, parallel dows NT geerbt und unterscheidet sich im Aufbau nicht grundlegend von installierte Windows-Betriebssysteme mit einem eigenen NTLDR tr gt Vis- seinen Vorg ngern. Deutlich ge ndert hat sich allerdings der Bootvorgang. ta hier ebenfalls ein. Fremde Systeme wie Linux k nnen mit Hilfe der Infos Den NTLDR (NT Loader) gibt es nicht mehr, folglich findet sich auch keine aus einem Partitions-Bootsektor gestartet werden. Boot.INI mehr in der Systempartition. An die Stelle der beiden treten bei Bei herk mmlichen PCs mit Bios sitzt diese Datenbank in einer Datei auf Vista andere Komponenten. der Startpartition als \Boot\BCD. Bei EFI-Computern liegt die Datei auf dem Der Bootprozess: Nach dem Computer-Start meldet sich als Erstes das eigenen EFI-Dateisystem unter \EFI\Microsoft\Boot\. Wozu die Unterschei- Bios beziehungsweise bei modernen Systemen (Intel-Macs) das EFI-Bios dung? Bei EFI-f higen Computern bernimmt die Firmware alle Startvor- (Extensible Firmware Interface). g nge bis zu diesem Punkt und l dt die BCD selbst. Allerdings ist der phy- Die im Bios-Setup festgelegte Bootreihenfolge sagt dem PC, von welchem sikalische Speicherort nicht von Belang, denn wegen der Dateistruktur ist Laufwerk er booten soll, und l dt von dessen erstem Sektor den MBR das ndern per Text-Editor nicht m glich. Unter Windows Vista k nnen (Master Boot Record). Dieser wei ber das Laufwerk Bescheid und l dt Anwender die Booteintr ge nur mit dem sperrigen Tool Bcdedit.EXE bear- den PBR (Partition Boot Record) der aktiven Bootpartition. Erst jetzt kommt beiten. das Betriebssystem ins Spiel: Der Bootsektor startet den Windows-Boot- Winload.EXE: Dieses Hilfsprogramm bernimmt wie NTLDR bei Windows Manager, hinter dem das Programm BOOTMGR.EXE steht. Dieses stellt ein NT 4/2000/XP den Start des Betriebssystems. Im Wesentlichen startet es Bootmen bereit und bezieht die Informationen dazu aus der BCD-Daten- den Vista-Kernel Ntoskrnl.EXE aus dem Verzeichnis \Windows\System32\, bank (Boot Configuration Data). initialisiert die Hardware-Abstraktionsschicht HAL.DLL und l dt den Re- Ist Vista als Betriebssystem ausgew hlt, tritt nach dem Men das Pro- gistry-Schl ssel SYSTEM in den Speicher. gramm Winload.EXE in Aktion, das den Kernel sowie die zum Systemstart Auf Basis dieses Registry-Infos startet es au erdem alle dort eingetra- n tigen Kernel-Treiber l dt. genen, f r den Bootvorgang n tigen Treiber, bevor es dem System die Der Vista-Start im Detail: Das Programm Bootmgr.EXE ist ein 16-Bit- Kontrolle ber den PC bergibt. Hilfsprogramm. Es ist n tig, da herk mmliche PCs ohne EFI unmittelbar nach dem Hochfahren grunds tzlich im Real-Mode mit 16-Bit-Adressie- rung laufen. Bootmgr.EXE liest die BCD-Datenbank und arbeitet damit quasi als Ersatz f r das modernere, aber noch nicht verbreitete EFI. Da- nach schaltet es die CPU in den Protected Mode eine Voraussetzung f r moderne Betriebssysteme wie Windows Vista. Tschüss Boot.INI, hallo BCD: Ab Windows Vista sind Informationen ber installierte Systeme nicht mehr in der einfachen Textdatei Boot.INI gespei- chert. Stattdessen enth lt die Datenbank Boot Configuration Data (BCD)