Der “Parc de la Villette” liegt im Nordosten der Hauptstadt Frankreichs am Stadtrand. Im Park kann man sich erholen und Neues kennen lernen. Auf den 55 Hektar Fläche, von denen 18 Hektar Rasen sind, gibt es Kunst, Musik, und auch Freizeitbeschäftigungen. Auf dem Gelände, auf dem heute der Parc de la Villette steht, standen zwischen 1867 und 1974 Schlachthöfe und ein Viehmarkt. Nach einer kostspieligen Sanierung in den 1960er Jahren wurde am 14. März 1974 das letzte Rind geschlachtet. Fünf Jahre später begannen die Planungen, das Grundstück für drei Zwecke zu verwenden: • Ein Gebäudekomplex für die Musik (die „Cité de la Musique“) • Ein nationales Museum für Wissenschaft und Technik (die „Cité des Sciences et de l’Industrie“) • Ein öffentlicher Park für jeden. 1980 begannen die Bauarbeiten, und nach fünfzehn Jahren (1995) wurden sie fertig gestellt. Mit den 35 Hektar Park ist La Villette die größte Grünfläche von Paris und die einzige, die nicht schließt. Es gibt keine Tore und keinen Zaun, der Park ist Tag und Nacht offen. Es gibt zehn Themengärten, unter anderem einen Bambusgarten, einen Wüstengarten oder einen Spiegelgarten.